Wir sind ein christlicher (überkonfessioneller), überparteilicher Verein, der 1981 gegründet wurde mit dem Ziel, "den Frieden in Freiheit zu fördern und zu erhalten".
Wir haben zwei Grundsätze: Alle Menschen sind bedingungslos gleichwertig Auch Christen dürfen sich verteidigen, wenn sie angegriffen werden, wenn es sein muss, auch mit Waffen, insbesondere wenn sie Verantwortung für Dritte tragen
Den Frieden muss man tun! Er wird einem nicht geschenkt. Jeder Schritt ist hilfreich. Angehörige anderer Religionen, die die Menschenrechte achten und für die die Würde des Menschen unantastbar ist, sind willkommen - als Mitglieder oder zum Dialog.
Wir sind überparteilich. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Verträge der Europäischen Union sind die "weltliche Plattform" unseres Handelns.
Wir freuen uns über unseren Schirmherren aus den großen politischen Parteien: Vizepräsident des Bayerischen Landtags a.D. Prof. Dr. Peter Paul Gantzer.
Wir wirken durch Vortragsreihen zu den Themen der Zeit und durch in Thesen gefasstes gemeinsames Nachdenken.
Wir stellen unsere Arbeit - und vor allem unsere Veranstaltungen - unter die jeweiligen Tageslosungen der Herrnhuter Brüdergemeine und beginnen immer mit einer kurzen Besinnung.
Der Verein "Sicherung des Friedens e.V." wurde 1981 in Bad Boll gegründet. Der leidenschaftlich geführte Streit um den Frieden in der Bundesrepublik Deutschland nach dem NATO-Doppelbeschluss 1979 wurde immer einseitiger von der pazifistischen Friedensbewegung geführt. So beherrschten zu jener Zeit Friedensdemonstrationen fast durchweg die Deutschen Evangelischen Kirchentage. Weite protestantische Kreise tendieren zu der Meinung, dass es das "deutlichere christliche Zeichen" sei, wenn der Westen einseitig abrüstet und sich dem bedrohlichen Druck aus dem Osten beugt. 1980 wurde im Hinblick auf diese weit verbreitete Meinung, der überparteiliche Arbeitskreis Sicherung des Friedens vom damaligen Direktor der Evangelischen Akademie Bad Boll, Dr. Eberhard Müller ins Leben gerufen. Es sollte eine christliche Gegenargumentation öffentlich geltend gemacht werden, die auf andere Weise der christlichen Verantwortung für den Frieden gerecht zu werden sucht. In Verantwortung für den den Nächsten muss der Friede verteidigt werden, im äußersten Fall mit Waffengewalt. Der Arbeitskreis bot als Plattform die Möglichkeit, dass Laien und Theologen in der öffentlichen und der kirchlichen Diskussion maßgebliche Akzente zu diesem Thema setzen können.